Heimat, fremde Heimat

Steiermark Politik | HERWIG G. HÖLLER | aus FALTER 51/05 vom 21.12.2005

ARNOLD SCHWARZENEGGER Völkerfreundschaft auf ihrem Tiefpunkt: Einst war der gebürtige Steirer und Gouverneur Kaliforniens Arnold Schwarzenegger noch der Darling der steirischen Politszene. Jetzt soll nicht einmal mehr ein Fußballstadion an ihn erinnern. Die Geschichte einer Entfremdung. 

Die selbsternannte "Menschenrechtsstadt Graz" hätte brutal zurückgeschlagen. Am 13. Jänner 2006 wollte eine rot-rot-grüne Mehrheit des Grazer Gemeinderates für die Umbenennung des Arnold-Schwarzenegger-Stadions stimmen. Doch Schwarzenegger war schneller. In einem Brief an den Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) entzog er der Stadt mit sofortiger Wirkung das Recht, seinen Namen im Zusammenhang mit dem Stadion in Graz-Liebenau zu verwenden. Auch der 1999 verliehene Ehrenring, der für ihn wertlos geworden sei, befinde sich - so der kalifornische Governor - bereits in der Post. Das Ende einer Beziehung. Dabei war die Umbenennung des Stadions schon einmal auf der Tagsordnung gewesen. Als Protest


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