Irgendwo im Nirgendwo

Steiermark Kultur | TIZ SCHAFFER | aus FALTER 51/05 vom 21.12.2005

KUNST Bedeutungsschwangere Motive mit einschlägiger Road-Movie-Stimmung: Die Bilder des Comiczeichners Martin Hofbauer zeigen Verlorenheit, aber niemals Hoffnungslosigkeit. 

Verlorenheit ist eigentlich ein unangenehmes Gefühl. Auf eine seltsame Art und Weise fühlt sich der Grazer Künstler und Comiczeichner Martin Hofbauer trotzdem davon angezogen. Seine von Stilelementen des Comics geprägten und ein wenig düster anmutenden künstlerischen Entwürfe zeigen das. Zum Broterwerb betreibt Hofbauer eine Grafikagentur. Seine künstlerischen Obsessionen kann er in diesem Zusammenhang außen vor lassen, zur Umsetzung kommen sie in seiner spärlichen Freizeit. Erstmals der Öffentlichkeit präsentierte sich Hofbauer beim Tonto-Comic-Festival im Forum Stadtpark 2003. Bis zu diesem Zeitpunkt diente das Zeichnen zur privaten Ergötzung: "Unter Ausschluss der Öffentlichkeit saß ich an meinen Entwürfen wie ein Mönch an seiner Bibelübersetzung." Zuletzt hat der Künstler seine Werke bei der


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