Normaler Wahnsinn

Steiermark Kultur | JOHANNES FRANKFURTER | aus FALTER 51/05 vom 21.12.2005

MUSIK Ute Pinter gestaltet die Konzertreihe Open Music als Ausflug in Grenzregionen. Etwas für Neugierige, die Lust an extremen Hörabenteuern haben. 

Sie ist eine fröhliche, unermüdliche Einzelkämpferin zwischen allen Fronten, Stühlen und an den unterschiedlichsten Orten. Die Programmierung, die Finanzierung und die konkrete Durchführung bis hin zur PR- und Öffentlichkeitsarbeit liegen in ihren Händen. Heraus kamen im nun zu Ende gehenden Jahr 2005 elf Konzerte, die vor allem eines gemeinsam haben: Sie geben es nie billig, das musikalische Niveau ist immer vom Feinsten, die (ästhetischen) Ansprüche sind hoch. Ute Pinter veranstaltet diesen ganz normalen Wahnsinn so nebenbei und unentgeltlich - zusätzlich zu ihrer Arbeit als Leiterin des künstlerischen Betriebsbüros der Wiener Zentrale von Jeunesse Musicale.

  Die gebürtige Leobnerin ist in der Grazer Kulturszene freilich keine Unbekannte. Schon während ihres Kunstgeschichtestudiums in Graz arbeitete sie bei Landesausstellungen,


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