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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

Meine liebste, leider unveröffentlicht gebliebene Falter-Formulierung 2005 stammt von Wolfgang Kralicek (in dieser Ausgabe mit einem Artikel über das neu eröffnete Theater an der Gumpendorfer Straße zur Stelle: Seite 54) und lautet: "Elfriede Jelinek konnte ihren Nobelpreistitel heuer leider nicht verteidigen." Aber vielleicht geht sich's ja dieses Jahr wieder aus. Immerhin hat Jelinek ein neues Stück geschrieben, von dem hier (S. 8-12) erstmals ein Ausschnitt erscheint. Es beruht auf Florian Klenks aufsehenerregenden Recherchen zum Mädchenhandel (siehe Falter 34 und 35/05). Jelinek ließ sich die polizeilichen Abhörprotokolle von Klenk schicken, die so zum Ausgangsmaterial von "Über Tiere" wurden.

Die Vertretung von Klenk hat bekanntlich Matthias Bernold übernommen, der zuvor als Redakteur für Chronik und Recht bei der Wiener Zeitung tätig war und als erste Falter-Geschichte ein Porträt des als Richter am Kriegsverbrechertribunal in Den Haag tätigen österreichischen Strafrechtlers Frank Höpfel verfasst hat (S. 15). Nicht nur die Aufmachergeschichte fürs Kulturressort, sondern gleich ein ganzes Buch zum Thema "Mozart und Wien" verfasst hat Carsten Fastner. Es heißt auch genau so und wird am 25. Jänner im Rahmen der Reihe "Falters Citywalks" erscheinen. Es kostet schlappe e 9,90 und ist super. Versprochen!


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