OPERATION SPRING

In Buch und Bild

Politik | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

Österreich konnten Tristan Sindelgruber und Angelika Schuster nicht verändern. Dafür gelang den beiden Filmemachern, was hierzulande eher die Ausnahme ist: eine kritische Öffentlichkeit zu erzeugen. Die Dokumentation "Operation Spring" zeichnet den Hergang und die Folgen des größten Lauschangriffs der Zweiten Republik nach. Der Film stellt Polizei, Justiz und Medien unangenehme Fragen, die Antworten erscheinen ungenügend bis besorgniserregend. Dafür gab es nicht nur Lob, Kritiker bekritteln eine "einseitige Darstellung". Seit der Uraufführung bei der Diagonale in Graz im März vergangenen Jahres wurde die Doku bei mehreren internationalen Filmfestivals aufgeführt. Im Rahmen der Viennale gab's den Wiener Filmpreis 2005. Unlängst zählte man den 11.000. Besucher. Besonders Interessierte können den Film für Sondervorstellungen buchen. Auf Wunsch gibt's die Filmemacher einen Abend lang dazu. Im Filmhauskino am Spittelberg laufen bis Ende Februar täglich zwei Vorstellungen. In


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