MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

Bittere Bilanz Punkto Pressefreiheit war 2005 kein gutes Jahr. Laut der Organisation Reporter ohne Grenzen wurden im vergangenen Jahr 63 Journalisten und fünf Medienmitarbeiter während oder wegen ihrer Arbeit umgebracht, das sind um zehn mehr als im Vorjahr. Mit Abstand am gefährlichsten leben demnach Berichterstatter im Irak, wo 24 Todesfälle zu beklagen waren. Am meisten Journalisten, nämlich 32, sitzen in China hinter Gittern, gefolgt von Kuba (24). Spitzenreiter bei der Zensur ist Nepal. Auf das Konto des Regimes im Himalayakönigreich gehen mit 567 Eingriffen über die Hälfte der weltweiten Zensurfälle.

Altherrenstreit Wieder trifft Hans Dichand einen alten Weggefährten vor Gericht. Am Montag ging es gegen Michael Kuhn, den langgedienten Sportchef der Krone. Im Machtkampf der Krone-Eigentümer Dichand und Westdeutscher Allgemeiner Zeitung (WAZ) war Kuhn vom deutschen Konzern zum geschäftsführenden Chefredakteur bestellt worden. Hierfür versprach ihm die WAZ 7775 Euro pro

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