Jesus bin Laden

MATTHIAS DUSINI | Kultur | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

KUNST Hans Belting schreibt darüber, dass die Kunstwissenschaft heute nur Teil einer Bildwissenschaft sein kann. Im Interview spricht er über unbefleckte Empfängnis, Osama bin Ladens Jesus-Imitationen und die Unsterblichkeit John Lennons. 

Der Kunsthistoriker Hans Belting war von 1992-2002 Professor für Kunstgeschichte und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit 2004 ist er Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK) in Wien, wo er Mitte Jänner ein Symposium über Museen veranstaltet (siehe Kasten). Zu Beltings wichtigsten Publikationen zählen: "Bild und Kult" (1990), "Das Ende der Kunstgeschichte" (1995), "Das unsichtbare Meisterwerk" (1998), "Bild-Anthropologie" (2000) und "Hieronymus Bosch. Der Garten der Lüste" (2002). In seinem neuesten Buch, "Das echte Bild", geht Belting der Frage nach, warum wir Bilder für authentisch erachten, obwohl es sich dabei doch um Blendwerk handelt. Der Falter besuchte den emeritierten Professor

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