NÜCHTERN BETRACHTET

Mozart und ich

Kultur | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

Zu Mozart fällt mir nichts ein. Und damit möchte ich in diesem Jahr doch zumindest eine Kolumne gefüllt haben. Es ist nicht so, dass ich was gegen Mozart hätte. Er geht mir nur einigermaßen am Arsch vorbei. Schon gut, für eine Oper (und trotz ihres damisch didaktischen Menschheitsverbesserungslibrettos) ist "Die Zauberflöte" ganz erträglich, aber verglichen mit dem ein oder anderen Song aus der "Schönen Müllerin" oder "Dionne Warwick Sings the Bacharach & David-Songbook" ist das ganze emotional dann doch etwas unergiebig. Dergleichen fällt unter das weitverzweigte Kapitel "persönliche Vorlieben und Abneigungen" und wäre nicht weiters erwähnenswert, würde nicht schon seit Monaten so getan, als käme mangelnde Mozartbegeisterung einem automatischen Antrag auf Ausschluss aus der menschlichen Gattung gleich. Dagegen möchte ich nicht nur auf meinem Menschsein insistieren, sondern auch daran erinnern, dass meine leider schon vor langer Zeit verstorbene Wahltante Olly, die, weiß


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige