Stara Nova Godina!

Stadtleben | CORNELIUS GRANIG | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

KALENDER Mazedonier, zum Beispiel, die feiern den Jahreswechsel nach julianischem Kalender. Am 13. Jänner - auch in Wien. 

Rauchen aufhören? Nicht mehr fremdgehen? Den Schabrackentapir nicht mehr piesacken? Wenn alle guten Vorsätze für das neue Jahr schon den Bach hinuntergegangen sind, gibt es auch in Wien noch eine zweite Chance: Das julianische Neujahrsfest am 13. Jänner.

Nikolina Staleska hat diese Möglichkeit als orthodoxe Mazedonierin jedes Jahr. Das große Feiern beginnt für sie eigentlich wie für uns: am 24. Dezember. Allerdings feiert Nikolina an diesem Tag nicht die Geburt von Jesus Christus, sondern ihre eigene. Der Tag des Weihnachtsfests wird von der mazedonischen Kirche nach dem julianischen Kalender berechnet, und das ist der 7. Jänner. Diese Zeitrechnung wurde vor mehr als 2000 Jahren zu Ehren von Julius Cäsar eingeführt und weicht von dem bei uns gebräuchlichen gregorianischen Kalender um 13 Tage ab. In vielen orthodoxen Kirchen ist dieser vorchristliche Kalender


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