WIEDER AM MARKT

Iraner, Amerikaner

Stadtleben | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

Aus den USA kommen die besten Pistazien der Welt. Ziemlich sicher nicht dieser Meinung sind Pistazienbauern aus dem Iran, dem wichtigsten Pistazienanbaugebiet der Welt. Und dass das kleine Schwermetallproblem in iranischen Pistazien vor ein paar Jahren sowieso nur amerikanische Propaganda war oder von amerikanischen Agrarkommandos herbeigeführt wurde, wissen wir ja eh. Dennoch: Die amerikanischen Pistazien - seit etwa einem Monat frisch am Markt - sind so gut, dass Aufhören, bevor die letzte Nuss (eigentlich der Kern einer Steinfrucht) gegessen ist, sehr schwer fällt. Ich persönlich hab's aufgegeben. Gute Ausrede für die Willensschwäche: 60 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren, viel Mangan, viel Eisen, viel Vitamin B1 und E. Die kleine Packung mit 32 Gramm hält ungefähr 63 Minuten, mit der großen kommt man schon einen Vormittag durch.

Pistazien, um E 3,37/32 g bei Meinl am Graben, 1., Graben 19.


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