Mutters Stimme

Steiermark Kultur | GREGOR SCHENKER | aus FALTER 02/06 vom 11.01.2006

THEATER Die neue Arbeit von dramagraz bringt Mathematik und Entwicklungspsychologie zusammen. 

Der Begriff "Pivot" stammt aus der Mathematik und bezeichnet einen Dreh- und Angelpunkt. Regisseur Ernst M. Binder hat ihm eine eigene dramatische Tetralogie gewidmet, die am 16. Jänner im Grazer Dom im Berg fortgesetzt wird. Nach "Das Blaue vom Himmel" kommt nun mit "The Voice of the Mother" ein weiterer Text auf die Bühne, der sich auf Pivot bezieht. Bei diesem Projekt des von Binder geleiteten Theatervereins dramagraz geht es um Angelpunkte des Menschen und nicht um Börsenkennziffern oder Bildschirmfunktionen.

  Binder, arrivierter Regisseur unter anderem von Stücken von Elfriede Jelinek, Peter Handke und Franzobel, hat seit dem Start des Pivot-Projekts, das Uraufführungen zeitgenössischer Autoren zum Schwerpunkt hat, auch immer wieder eigene Texte verwendet.

  Im ersten Teil des Abends wird die Schauspielerin Anita Gamser mit "Und dann nach Hause" einen von Jelinek als Epilog zu ihrem


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