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Süße Zungenbrecher

Steiermark Stadtleben | DONJA NOORMFIDI | aus FALTER 03/06 vom 18.01.2006

In seinem Backstand am Jakominiplatz wickelt Georg Miklos eine lange Germteigwurst auf eine Spule aus Birnenholz. So haben das auch schon seine Mutter und die Oma gemacht, wenn sie an Feiertagen in Siebenbürgen Kürtöskalács backten. Liegt es am etwas sperrigen Namen der siebenbürgisch-ungarischen Mehlspeise, oder fressen die Grazer am Ende nichts, was sie nicht kennen? Miklos' Kürtöskalács gehen jedenfalls derzeit noch nicht gerade weg wie die warmen Semmeln. "Ich muss täglich Überzeugungsarbeit leisten", sagt der Chef. Dabei sprechen die Teigrollen eigentlich für sich und hätten es durchaus verdient, gleich kiloweise verzehrt zu werden. Nach dem Backen werden die Kürtöskalács noch heiß je nach Geschmack in Schokolade, Kokos, Nuss oder Mandelsplittern gerollt und schmecken einfach köstlich. Außerdem kann man sie beim Essen in einer einzigen Teiglocke wieder aufrollen. Wer den Stand neben der Nachttrafik am Jakominiplatz bisher übersehen hat, sollte sich beeilen, schon


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