Vergebens verzögert

Politik | Eva Blimlinger | aus FALTER 03/06 vom 18.01.2006

NS-RAUBKUNST Die Republik muss sechs Klimt-Bilder restituieren. Der Spruch des Schiedsgerichts ist ein Erkenntnis, das man schon sechs Jahre früher und günstiger hätte haben können. 

Gerade rechtzeitig, zu Beginn des EU-Vorsitzes, hat das von beiden Streitparteien, also der Republik Österreich und Maria Altmann, vertreten durch ihren Anwalt Randol E. Schoenberg vorgeschlagene Schiedsgericht in der Sache Rückgabe der Klimt-Bilder seine Entscheidung zugunsten der Klägerin vorgelegt: "Die Voraussetzungen des Bundesgesetzes über die Rückgabe von Kunstgegenständen aus den österreichischen Bundesmuseen und Sammlungen (...) für eine unentgeltliche Rückgabe der in Pkt. 1 genannten fünf Bilder ("Adele Bloch-Bauer I", "Adele Bloch-Bauer II", "Apfelbaum", "Buchenwald/Birkenwald" und "Häuser in Unterach am Attersee") an die Erben nach Ferdinand Bloch-Bauer sind erfüllt", lautet die zentrale Aussage der drei Juristen.

  Eine geradezu simple, um nicht zu sagen banale Erkenntnis, die

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