KNECHT

Danke für die gute Zusammenarbeit

Politik | Doris Knecht | aus FALTER 03/06 vom 18.01.2006

Die Begutachtung des Spielzeugs, das das Christkind gebracht hat, fällt nicht bei allen unseren Bekannten positiv aus. Die Fleischmanns zum Beispiel: Playmobil o.k., Kaufladen gut, aber dieses Barbie-Volk, das da auf rosa gesattelten Pferden durch euer Wohnzimmer reitet, muss das wirklich sein? Soll das Frauenbild eurer Töchter wirklich von magersüchtigen und anatomisch inkorrekten Plastikpüppchen mit fragwürdigem Haarwuchs frühkindlich geprägt werden? Nun ja. Erstens werden sie meistens von meinem Anblick geprägt, wachsen also in unmittelbarer Gegenwart totaler Imperfektion und in schonungslosem Alltagsrealismus auf. Zweitens wäre der Plan so, dass die Kinder ihre Barbiephase zwischen drei und fünf abfeiern, damit sie sich dann ab sieben oder so ganz auf Mathematik und Mozart konzentrieren können, was heißt können: wollen, weil mit sieben spielt doch wohl kein Mädchen, das auf sich hält, mehr mit dem Babyzeug, mit dem es sich als dreijähriges Gemüse beschäftigt hat. Drittens


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige