BEST OF SCHLINGENSIEF

Kunst und Gemüse - eine Auswahl

Kultur | aus FALTER 03/06 vom 18.01.2006

Der Künstler Christoph Schlingensief erfindet sich ununterbrochen neu. Ergebnis dieses Arbeitsprinzips ist eine etwas unübersichtliche Karriere, aber auch eine eindrucksvolle Serie spektakulärer Aktionen. Was bisher geschah: ein Überblick.

100 Jahre CDU (Berlin, 1993): Das Theaterdebüt an der Volksbühne. Eines Abends stürzt Schlingensief während der Vorstellung betrunken auf die Bühne und erzählt aus seinem Leben. Von da an spielt er in seinem Theater selbst die Hauptrolle.

Hurra, Jesus! Ein Hochkampf (Graz, 1995): Der steirische herbst lädt Schlingensief erstmals nach Österreich. Der "Hochkampf" ist eine Art Hochamt, das Theater wird zur Kirche und Schlingensief ist der Messias.

Rocky Dutschke, '68 (Berlin, 1996): Schlingensief gibt den Revoluzzer und ruft zum Protest auf. Das Publikum sitzt auf Polstern am Boden der Volksbühne und zieht nach der Vorstellung demonstrierend durch Berlin. Eine der Parolen: "Tötet Helmut Kohl!"

Begnadete Nazis (Wien, 1996): Schlingensiefs Wien-Debüt


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