WIEDER AM MARKT

Der Name der Orange

Stadtleben | aus FALTER 03/06 vom 18.01.2006

Es sei hier wieder einmal in Erinnerung gerufen, dass es nicht nur um die Paradeiser ziemlich schlecht bestellt ist, so von wegen Sorten und so, sondern dass auch die Orange bei weitem nicht mehr das ist, was sie einmal war: nämlich gut und süß und saftig. Heutige Züchtungen lassen sich leichter schälen und man trenzt sich nicht an, schmecken tun die trockenen Dinger aber nach nichts mehr. Zum Glück gibt's aber jetzt wieder die sizilianischen Taroccos, weil die sind nämlich echt noch der wahre Stoff. Entweder zum Frühstück so essen, mit Ente verkochen oder einen fantastischen Salat aus den geschälten und in Scheiben geschnittenen Orangen mit Minze, etwas Chili und von mir aus auch Räucherlachs machen. Geschmackliche Explosionen.

Tarocco-Orangen, bei Nino Crupi, 4., Margaretenstr. 3, Mo-Fr 9-19.30, Sa 9.30-14 Uhr.


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