Steirerbrauch

Steiermark Stadtleben | aus FALTER 04/06 vom 25.01.2006

Kuscheln Draußen der Schnee bis zum Dach. Die Eiszapfen: wie ein Gletscher. Und der Wind! So rau. So gnadenlos! Schleift die Welt glatt und weiß. Ist nicht für den Menschen gedacht, der Winter. Hat sich der liebe Gott vertan. Hat gedacht: lustig, wenn alle zittern. Hat gedacht: gut für die Nächstenliebe. Oder gar nichts gedacht. Nur vergessen, auf die warmen Menschen. Musst halt selber denken! Musst dich selber schützen! Musst dir selber ein warmes Nesterl bauen. Nimmst Decken. Nimmst Federn. Nimmst Felle. Dann ziehst weiche Sachen an: Angoragatte. Alpakasockerl. Mohairmützerl. Kaschmirschal. Fuchsschaffäustlinge. Hmmmm! Spürst es kitzeln und schmiegen? Wuscheln und streicheln? Noch viel weicher zu zweit. Kannst auch andere Freunde in die Höhle holen, wennst dich traust. Oder Schafe. Oder Stofftiere. Wennst gar niemand hast. T.W.


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