INTERVIEW MARIA ALTMANN

"Gemeint waren nur Gehrer und Frodl"

Kultur | aus FALTER 04/06 vom 25.01.2006

Maria Altmann, 90, flüchtete mit ihrem Mann vor den Nationalsozialisten aus Wien nach Los Angeles, wo sie später einen Modesalon betrieb. Die Mutter von vier Kindern erbte ein Viertel des Vermögens ihres Onkels Ferdinand Bloch-Bauer. Ein weiteres Viertel ging an die Nachfahren ihres älteren Bruders. Die Hälfte erbten die Kinder ihrer Schwester.

Falter: Ich kann Ihnen eine freudige Mitteilung machen: Die Saliera wurde gefunden.

Maria Altmann: Was wurde gefunden?

Die Saliera, das berühmte Salzfass, das aus dem Kunsthistorischen Museum geraubt wurde.

Oh, ja natürlich. Das wurde gefunden?! Unglaublich.

Sie war in einem Wald vergraben.

War sie beschädigt?

Angeblich nicht.

Darf ich Sie was bitten? Sie würden mir einen ungeheuren Gefallen tun, wenn Sie etwas richtig stellen. Ich war entsetzt, wie ich gelesen habe, was ich über die Österreicher in der Weltwoche gesagt haben soll. Das war ganz anders. Wir haben über die Ministerin Gehrer und den Direktor Frodl gesprochen, die ich damals gebeten

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