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Gerhard Stöger | Kultur | aus FALTER 04/06 vom 25.01.2006

Das Jahr ist noch jung, die Anzahl neuer heimischer CDs auf Stromgitarrenbasis aber schon wieder beträchtlich. Mit ihrem zweiten Album "Ticket to Nowhere" (Lo-End/Universal) haben Matt Boroff dabei gerade die Nase vorne. Der in unterschiedlichen Tempobereichen versierte Vorarlberger Dreier um den gleichnamigen US-Gitarristen, Sänger und Songwriter errichtet auf dem sicheren Fundament einer bei aller Wucht beweglichen Rhythmusabteilung hörbar im Blues getränkte Rocksongs, die mehr von erwachsener Abgeklärtheit als von jugendlichem Sturm und Drang haben und so auch in Momenten forschen Losmarschierens angenehm frei von kraftmeierischem Gehabe sind.

Das Grazer Trio The Base setzt ebenfalls auf gut geerdete, von Modeströmungen weithin unberührte Gitarrenmusik. Ihr auf zwei formschöne Mini-CDs verteiltes neues Album "Things to Remember/Ways to Forget" (Ixthuluh) kombiniert Akustisches mit Rockigerem, der stimmungsvolle Grundcharakter fungiert als Bindeglied. Und wer Textzeilen wie "I

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