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Rettung der Zivilisation durch ESBSS

Kultur | aus FALTER 04/06 vom 25.01.2006

Die Eierschere reißt mehr Gräben auf, als ich bislang ahnte. Am gähnenden Abgrund stehen einander nicht nur Frau und Mann, sondern auch Angehörige des gleichen Geschlechts ratlos gegenüber. Der neue Kollege in der Politikredaktion etwa mochte es gar nicht glauben, dass jemand tatsächlich damit seine Eier köpft. Interessante Begründung: Eierscheren seien so schwer zu reinigen wie Knoblauchpressen. Ja, mei liabs Herrgöttle von Biberach! Hat der Mann noch alle Fingerschalen im Geschirrschrank?! Wozu haben wir denn ein Immunsystem, wenn wir es dann ungenutzt herumliegen lassen und nicht einmal mit Spurenelementen vergammelten Eiweiß' fertig werden?! Hier geht's doch um Stil und nicht um Hygiene - das sind zwei grundverschiedene Dinge! Aber wenn das dem Kollegen Bernold zu dirty und oldschool-mäßig ist, dann hab ich was für ihn. Und das kam so. Bei einem vorweihnachtlichen Campari Orange (mit qua elektrischer Zitruspresse erzeugtem Orangensaft) erzählte Paulus davon, wie man versucht


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