Cash 'n' Cobain

Maya Mckechneay | Kultur | aus FALTER 05/06 vom 01.02.2006

FILM James Mangolds "Walk the Line" und Gus Van Sants "Last Days" variieren am Beispiel von Johnny Cash und Kurt Cobain popkulturelle Erlösungsmythologie auf sehr verschiedene und doch geglückte Weise.

Es war 1994, als sich Kurt Cobain mit der Flinte erschoss und Johnny Cash, ein etwas in Vergessenheit geratener Countrystar, mit dem Low-Fi-Album "American Recordings" sein Comeback feierte. Zwei Songs auf diesem Album, "Tennessee Stud" und "The Man Who Wouldn't Cry", wurden in der Live-Atmosphäre eines Klubs, Johnny Depps Viper Room, eingespielt, während im Hintergrund das Publikum johlt. Ebendort war im Jahr davor der aufstrebende Hollywoodstar River Phoenix in den Armen seines Bruders Joaquin an einer Überdosis gestorben. Und der spielt nun wiederum in James Mangolds "Walk the Line" den alkohol-und tablettensüchtigen Cash.

Wenn man lange genug sucht, lässt sich zwischen so ziemlich allem eine Verbindung herstellen. Vielleicht sogar zwischen Gus Van Sants Nocturne "Last Days" (die

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