Bauhaus für Dramatik

Kultur | Claudia Romeder | aus FALTER 05/06 vom 01.02.2006

THEATER Wiener Wortstätten heißt eine neue Initiative zur Verbesserung des Theaters. Das Projekt unterstützt junge Autorinnen und Autoren aus Osteuropa beim Stückeschreiben.

Für jedes Theater, das etwas auf sich hält, gehört es zum guten Ton, Uraufführungen im Spielplan zu haben. Dennoch kommt die Autorenförderung immer noch zu kurz. Als Reaktion darauf ist im Zuge der Wiener Theaterreform ein neuer Musentempel entstanden: In einem kleinen Gassenlokal im 4. Bezirk haben sich die Wiener Wortstätten angesiedelt, um sich der Perfektionierung des dramatischen Schreibens zu widmen. Unter der Leitung des Regisseurs Hans Escher (49) und des Autors Bernhard Studlar (33) erarbeiten zwei junge Autoren und eine Autorin ihre ersten Theaterstücke.

"Bei Auftragswerken lastet ein großer Druck auf dem Autor, durch die Zeitnot gibt es oft Kommunikationsprobleme mit der Dramaturgie", berichtet Studlar von Erfahrungen mit dem Theaterbetrieb. "Wir wollten eine Art Bindeglied zwischen Schreibtisch


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