Ausgsteckt is'

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 05/06 vom 01.02.2006

THEATER Der trashige Paula-Wessely-Abend "paultschi unplugged" im Hundsturm.

Na bitte, geht doch: In der neuen Volkstheater-Dependance am äußersten Ende der Margaretenstraße hatte Barbara Webers "paultschi unplugged" Premiere, und zum ersten Mal verließ man den Hundsturm nicht mit dem Gefühl, im falschen Film oder, weniger bildlich gesprochen, im falschen Theater gewesen zu sein. Die dreißigjährige Schweizer Regisseurin (Porträt siehe Falter 4/06) hat ein Format namens "Unplugged" entwickelt, mit dem sich verschiedenste Themen - vom Hollywoodfilm bis zur RAF - schnell und unkompliziert auf die Bühne bringen lassen. Für ihr Wien-Debüt hat sich Weber den "Mythos Paula Wessely" (Untertitel) vorgenommen.

Die Inszenierung ist nach allen Regeln der Trashtheaterkunst gebaut. Die Bühne (Sara Valentina Giancane) ist ein liebevoll arrangierter Sauhaufen aus Topfpflanzen, Nippes und fotokopierten Porträts der Mitglieder aus dem Hörbiger-Clan (auch ein Foto von Volkstheaterdirektor Michael


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