Ende mit Schrecken

Kultur | Matthias Dusini | aus FALTER 06/06 vom 08.02.2006

MUSEEN Das Belvedere muss fünf Bilder von Gustav Klimt rausrücken. Im Parlament wurde Kulturministerin Elisabeth Gehrer nicht nur dafür getadelt.

Ein bisserl traurig" sei sie gewesen, sagte Maria Altmann vergangene Donnerstagnacht in der "Zeit im Bild". "Ich hatte gehofft, einen Weg zu finden, wie die beiden Porträts in Österreich bleiben." Die knapp neunzigjährige, in Los Angeles lebende Altmann ist die Symbolfigur jenes Rechtsstreits, der Mitte Jänner mit der Entscheidung eines Schiedsgerichts endete. Fünf vom Secessionsmaler Gustav Klimt gemalte Bilder gingen nach siebenjährigen Gerichtsverhandlungen in das Eigentum einer Erbengemeinschaft um Maria Altmann über. Zwei davon sind Porträts ihrer Tante Adele Bloch-Bauer, wovon eines, "Adele Bloch-Bauer I", als besonders wertvoll gilt.

Letzten Montag wurden die Bilder vom Direktor der Österreichischen Galerie Belvedere, Gerbert Frodl, ins Depot geschickt. Sechzig Jahre hatten sie zu den Vorzeigeobjekten des Museums gehört, das


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