Kunst

Steiermark Kultur | aus FALTER 06/06 vom 08.02.2006

IMAGINÄRE STADT Der Grafiker Herwig Tollschein, in der heimischen Kunstszene ein Einzelgänger, hat sich in seiner Arbeit bislang ganz auf kleine Formate beschränkt und über Jahre hin weitgehend menschenleere, fantastische Architekturen entworfen. Was ihn besonders fasziniert, sind Baustellen, sind Häuser in den Stadien ihres Entstehens, ihrer Bewohnbarkeit und ihres Verfalls. An dieser Motivik hält er auch in seinen neuen Arbeiten fest, die derzeit (noch bis 5. März) im Bildungshaus Mariatrost und, ergänzend dazu, ab 10. Februar im Stift Rein zu sehen sind. Seinen Bildern gibt er nun aber größeres Format und bereichert ihre grafischen Strukturen um malerische Elemente. Ihr zyklischer Charakter kommt deutlich zum Ausdruck; ein Bild verweist auf das andere: ein "Laternenhaus" steht da in Nachbarschaft zu einem "rostenden Haus". Aus diesen Einzelansichten entsteht Stück für Stück das Panorama einer imaginären Stadt.

FREIE KUNST Dass ein blauer Slip mit gelbem Emblem selbst im


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