VORWORT

Und der Gewinner ist ...

Thomas Wolkinger | Steiermark Vorwort | aus FALTER 07/06 vom 15.02.2006

Manche Dinge gehen in der Stadt Graz mit verblüffender Geschwindigkeit über die Bühne. Zum Beispiel die Widmung eines Märchenpreises. Niemand hat ihn gefordert, niemand musste ihn politisch durchkämpfen. Trotzdem war er plötzlich da. Bürgermeister Siegfried Nagl hatte ihn anlässlich des zehnjährigen Bestehens von Folke Tegetthoffs Festival "Graz erzählt" gestiftet. Vermutlich, weil er, Nagl, Märchen gerne mag. Jedenfalls gut getroffen, denn bei "Graz erzählt" hat man Erfahrung mit Märchenpreisen, wie jeder, der schon einmal Tickets für eine Veranstaltung des Festivals kaufen wollte, gerne bestätigen wird. Auch die Begründung des Meisterbürgers für den neuen Preis - nennen wir ihn den goldenen "Folke" - geriet humoristisch: "Graz ist eine bedeutende Literaturhauptstadt, dem wollen wir mit diesem Preis Rechnung tragen."

Mit einem anderen Preis hat Nagl es jedenfalls weniger eilig gehabt. Bereits im Dezember 2003 wurde der Alfred-Stingl-Menschenrechtspreis ins Leben gerufen,

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