"Enge von Graz ist immer da"

Steiermark Kultur | Helmut Bast Und Tiz Schaffer | aus FALTER 07/06 vom 15.02.2006

LITERATUR Alfred Kolleritsch, ein Doyen der österreichischen Literatur, feiert seinen 75. Geburtstag. Von Graz aus hat er vielen Autoren zu internationalen Karrieren verholfen. Heute blickt er voll Unruhe zurück. Ein Gespräch.

Beim Betreten des unaufdringlich klassisch-mondänen Büros im Grazer Palais Attems werden wir mit sanften Mozartklängen empfangen. Alfred Kolleritsch erhebt sich von seinem ausladenden - von Büchern belagerten - Sekretär. Seit nunmehr zehn Jahren, seit sich Kolleritsch - begleitet von wilden Gefechten und einigem Groll - von seinem langjährigen Lebenspartner Forum Stadtpark abgewandt hat, residiert die im europäischen Raum agierende und international angesehene Literaturzeitschrift manuskripte im Zentrum der Stadt. Der Schriftsteller Walter Grond hatte damals die Präsidentschaft des Forums von seinem "literarischen Ziehvater" und Forum-Mitbegründer übernommen. Nach zweijähriger Präsidentschaft musste Grond das Haus verlassen. Der Bruch mit Kolleritsch


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