Señor Coco House

Steiermark Stadtleben | Judith Schwentner | aus FALTER 07/06 vom 15.02.2006

LOKALTIPP "Afrikanische Inspiration" hat das Coco House nicht nur als Motto auf der Karte stehen. Die wird hier auch gelebt und gekocht.

Leicht hat er es nicht. Seit etwa zwei Jahren versucht der gebürtige Nigerianer Johnnie Opara am Beginn der wenig lauschigen Conrad-von-Hötzendorf-Straße das Grazer Publikum an die afrikanische Küche zu gewöhnen. Dass sich dieses Unterfangen weitaus zäher als erhofft erweist, dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Gut, die Lage ist suboptimal. Aber sonst: Niederschwelliger, freundlicher und gemütlicher kann der afrikanische Kontinent kulinarisch wohl kaum bereist werden. Nachdem der erste Erfolg zwar nicht ganz ausgeblieben ist, aber seinen möglichen Zenit sicher nicht erreicht hat, wird diesbezüglich neuerdings ein wenig nachgeholfen.

Johnnie Opara weiß auch, wie das geht. Seine ersten Gastroerfahrungen hat er nämlich als einziger Afrikaner neben dem Pfarrer in einem kleinen Tiroler Dorf gemacht - und gelernt, was den Dorfwirt zum Dorfwirt macht.


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