Volle Ölfässer

Bernd Dörler | Vorwort | aus FALTER 07/06 vom 15.02.2006

Kommentar Die iranischen Mullahs auf dem Vormarsch: Dem Westen bleiben nur Verhandlungen - auf Augenhöhe.

Es gibt viele gute Gründe, das iranische Mullah-Regime zu verachten. Die Chomeini-Revolutionäre, welche vor 27 Jahren den Schah hinwegfegten, gingen vom ersten Tag an gnadenlos gegen Andersgläubige und Regierungsgegner vor. Zehntausende endeten vor dem Henker. Unter dem grünen Banner des Propheten drangsalieren korrupte Geistliche das Volk. Trotz der vielen Ölmilliarden liegt die Wirtschaft danieder. Millionen junge Iraner haben keine Aussicht auf einen Job - kaum etwas im Gottesstaat ist besser geworden als zu Kaisers Zeiten. Im berüchtigten Evin-Gefängnis im Norden Teherans wird nicht weniger gefoltert als in Abu Ghraib oder Guantánamo.

Vielleicht, es ist sogar wahrscheinlich, lügen die Ajatollahs, wenn sie behaupten, der Iran wolle keine Nuklearwaffen bauen, sondern das Atomprogramm ausschließlich zu zivilen Zwecken verwenden. Böse Täuschung und Trickserei werfen ihnen

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