WIENZEUG

Politik | aus FALTER 07/06 vom 15.02.2006

Ausstellung über Jugend-KZs Sie gehören zu den "vergessenen" Terrorstätten der NS-Zeit: Jene beiden Konzentrationslager in Moringen und Uckermark, in denen über 3000 Kinder und Jugendliche festgehalten, gequält und ermordet wurden. Eine Wanderausstellung, die sich dem Schicksal dieser jungen Häftlinge widmet, macht nun zweimal in Wien Station. Die Dokumentation "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben" ist bis zum 5. März in der Volkshochschule Favoriten und ab dem 15. März drei Wochen lang in der Wiener Urania zu sehen.

Montag bis Freitag, jeweils 10-19 Uhr, Volkshochschule Favoriten, 10., Arthaberplatz 18 bzw. Urania, 2., Uraniastraße 1.

Aufenthalt für Süchtige Sozialräume zum Ausruhen statt Konsumzimmer, in denen man sich ohne Stress und sauber einen Schuss setzen kann: Die Wiener Grünen fordern jetzt zumindest die Einrichtung von Sozialräumen für Suchtkranke, da sie mit ihrer Forderung nach Konsumräumen nicht durchkommen - die SPÖ-Stadtregierung hält diese Maßnahme derzeit für nicht erforderlich, man setzt auf Spritzentausch und niederschwellige Betreuungsangebote. Statt die Süchtigen mit einer Schutzzone wie am Karlsplatz zu verdrängen, sollte für sie im Bereich der Passage ein Aufenthaltsraum geschaffen werden, meinte die grüne Drogensprecherin Heidi Cammerlander vergangene Woche. Derartige Räume, in denen Drogenkranke von Sozialarbeitern und Medizinern betreut werden, sollten in der ganzen Stadt eingerichtet werden.

Afrikaner und Polizisten haben die Chance, einander beim ersten österreichisch-afrikanischen Gschnas der Initiative "fair und sensibel" am 17. Februar besser kennen zu lernen. Der Eintritt ist frei - Kostüme sind erwünscht, aber nicht Pflicht.

Freitag, 17. Februar, 19.30 Uhr, MAKUTI, 9., Nußdorfer Straße 75.


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