FRIEDRICH CERHA: TEXTE UND MUSIK

Arbeit am 80. Geburtstag

Kultur | aus FALTER 07/06 vom 15.02.2006

Zwei Standardwerke zur Arbeit von Friedrich Cerha sind bereits vor fünf Jahren, zum 75. Geburtstag des Komponisten, erschienen. Im Verlag Lafite kam damals die Sammlung "Friedrich Cerha. Schriften. Ein Netzwerk" heraus, in der sich - neben einer ausführlichen Biografie und Einführungen zu allen Werken im Überblick - spezifische Texte etwa zu Person und Umfeld oder zur Wiener Schule finden, aber auch zu allgemeineren Fragen zur Moderne sowie "Kulturkritisches". Und in der Edition Zeitton des ORF ist damals unter dem Titel "Cerha Dokumente" das musikalische Gesamtwerk des Komponisten auf zwölf CDs erschienen.

Cerhas achtzigster Geburtstag am 17. Februar wird dafür live, mit einem umfangreichen Werkporträt im Konzerthaus gefeiert. Die ersten vier Konzerte dieses Zyklus haben bereits stattgefunden. Direkt an seinem Geburtstag wird Cerha selbst das von ihm gegründete Ensemble die reihe als Dirigent leiten und gemeinsam mit dem Chansonnier Heinz Karl Gruber wieder einmal seine beiden wienerischsten Werke aufführen: die "1. Keintate" nach Texten von Ernst Kein sowie "Eine Art Chansons" nach Texten von Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner, Ernst Jandl, Kurt Schwitters u.v.a. Am 25. April folgt die Uraufführung eines Klarinettenquintetts durch das Quatuor Mosaique und den Klarinettisten Paul Meyer. Und am 23. Mai werden die Wiener Symphoniker unter Michael Boder und Bariton Rudolf Rosen Cerhas "Baal Gesänge" zu hören sein.

Karten: www.konzerthaus.at oder Tel. 24 20 02


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