OHREN AUF! Jungpianisten

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 08/06 vom 22.02.2006

Die Pianistin Clara Frühstück hat schon einen tollen Namen, jetzt will sie ihn aber auch bekannt machen. Die Burgenländerin ist gerade 24 geworden, steckt mitten in der klassischen Jungmusikerinnenlaufbahn mit ein paar Wettbewerbsteilnahmen und Provinzauftritten - und hat soeben im Eigenverlag ihre erste Platte herausgebracht. "Die Betrachtung des Sterns" ( www.clarafruehstueck.com) heißt das liebevoll gestaltete Album nach einem Stück von Olivier Messiaen (aus den "Vingts regards ..."), zu dem sie Bachs Chromatische Fantasie und Fuge d-moll, Beethovens "Les Adieux"-Sonate, Brahms' Klavierstücke, op. 118, Liszts 3. Konzertetüde und Auszüge aus dem Zyklus "Klänge und Farben" des unlängst verstorbenen burgenländischen Komponisten Jenö Takács kombiniert.

Eine ebenso sympathische wie stimmige Zusammenstellung also, mit der es Frühstück gelingt, ihre stilistische Breite vom Barock bis zur Gegenwart unter Beweis zu stellen. Nicht ganz so geglückt finden muss man ihren Versuch,


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