IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 08/06 vom 22.02.2006

Gefesselt - entfesselt Das Konservatorium Wien feiert am 4. März seine Akkreditierung als Privatuniversität mit einem Symposion und will dieses im antiken Sinn als gemeinsames "Trinkgelage" verstanden wissen, das auch den geistigen Durst nach Erkenntnis und Dialog stillt. Für das Thema "Gefesselt - entfesselt: Kunst zwischen Autonomie und Zwang" wurden prominente Teilnehmer gefunden. Der Filmemacher Michael Haneke, der Schriftsteller György Dalos, der Dirigent Georg Mark sowie die Komponisten Kalevi Aho und Jörg Widmann werden in Diskussionen und Vorträgen der Frage nachgehen, wie Künstler unter politischen, ökonomischen, psychischen und anderen Zwängen arbeiten können bzw. müssen. Im Zentrum des Diskurses sollen die Jahresjubilare Robert Schumann (150. Todestag) und Dmitri Schostakowitsch (100. Geburtstag) stehen. Als Einstimmung wird im Filmmuseum der unter Stalin verbotene Film "Einfache Menschen" von Grigori Kosinzew (UdSSR, 1945) mit Schostakowitschs Filmmusik gezeigt.

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