"Ich bin ja kein Stronach"

Julia Ortner Und Nina Weissensteiner | Politik | aus FALTER 09/06 vom 01.03.2006

GRÜNE Bundessprecher Alexander Van der Bellen über seine störenden Eigenschaften in der Politik, Konzepte gegen die Armut, die Schweizermacher in der Regierung und warum er oft minutenlang in die Auslagen von Spielzeuggeschäften starrt.

Beim großen Schwarzen im Lindenwirt schaut Alexander Van der Bellen plötzlich drein, als hätte er auf eine Zitrone gebissen. Nein, mit Selbstauslöser ein Foto von sich schießen, das mag er wirklich nicht. Wenn es schon sein muss, dann lieber bei Minusgraden im Freien posen. Kommendes Wochenende wählen die Grünen beim Bundeskongress in Linz ihren publicityscheuen Frontmann zum fünften Mal zum Parteichef. Nach acht Jahren in der Opposition will der 62-Jährige endlich ran: Van der Bellen und seine Umweltpartei präsentieren ihre Konzepte für eine grüne Regierungsbeteiligung nach der Wahl im Herbst. Im Falter-Gespräch grübelt der Wirtschaftsprofessor über seine vielen Eigenschaften nach, die ihm bei der Vizekanzlerei in den Weg kommen könnten.

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