ZEHN FRAGEN AN ... Andreas Mailath-Pokorny

Kultur | aus FALTER 09/06 vom 01.03.2006

Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ), 1959 geboren, war zwischen 1988 und 1996 Büroleiter von Bundeskanzler Franz Vranitzky. 1996 wurde er Leiter der Sektion für Kunstangelegenheiten im Bundeskanzleramt. Seit 2001 ist er amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft in Wien.

Falter: Welche Uraufführung im letzten Halbjahr hat Ihnen am besten gefallen?

Andreas Mailath-Pokorny: Christoph Marthalers "Schutz vor der Zukunft" im Rahmen der Wiener Festwochen 2005: das Theater zum Gedenkjahr. Die Produktion - vom Bund übrigens als nicht förderungswürdig abgelehnt - wurde mittlerweile mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet.

Welche kulturpolitische Entscheidung haben Sie am meisten bereut?

Den Rabenhof nicht gleich mit Thomas Gratzer besetzt zu haben.

Welche kulturpolitische Entscheidung war Ihnen am wichtigsten?

Die großen Wiener Theaterreformen - von der Umwandlung des Theaters an der Wien über die Reform der Off-Theater-Szene bis zum Dschungel.

Wenn Sie sich entscheiden müssten, was wären Sie


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