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Österreicher-Mak

Stadtleben | aus FALTER 09/06 vom 01.03.2006

Es schreiben jetzt ohnehin alle ganz aufgeregt über die Eröffnung des neuen "Österreicher im Mak", daher hier nur einige Eckdaten, mehr dann nächste Woche. Die handelnden Personen: Helmut Österreicher, Namensgeber des neuen Lokals, langjähriger Küchenchef des Steirereck, von ihm stammt das kulinarische Konzept; Gregor Eichinger, verantwortlich für die Gestaltung des Lokals, des beeindruckenden Lusters aus 440 mundgeblasenen Flaschen und des exklusiven "Extrazimmer-Ufos" im hinteren Bereich; Wolfgang Rosam, Lobbyist, ehemaliger PR-Agentur-Chef und verstärkt in gastronomischen Investments engagiert - er repräsentiert eine Gruppe von Investoren, die zwei Millionen in den Umbau des früheren Mak-Cafés steckten; Peter Noever, Museumsdirektor, Verpächter und ein bisschen auch künstlerischer Kurator des neuen Lokals.

Dass vor allem die beiden letzteren Protagonisten kompatibel sind, ist eher auszuschließen, aber Rosam erfüllte zumindest schon mal Noevers Forderungen nach preiswerten Tagesgerichten für Studenten und Arbeiter (die freilich trotzdem nicht herkommen werden); Österreicher kocht nicht wirklich selbst und ist auch nicht wirklich immer vor Ort. Das Sortiment wird einen Helmut Österreicher aber auch nicht unbedingt brauchen - es gibt durchwegs erstklassige Wiener Küche, die ein bisschen modernisiert und erleichtert wurde.

Österreicher im Mak, 1., Stubenring 5, Tel. 714 01 21, tägl. 10-2 Uhr,

WEIN - Auch im Burgenland ist der Grüne Veltliner die häufigste Sorte, das vergisst man oft, und manchmal werden dort damit ganz lustige Dinge gemacht: zum Beispiel für drei Monate ins Barrique gesteckt, wie es etwa der Betrieb H. und E. Beck aus Gols probierte, was ein etwas seltsames Ergebnis nach sich zog: kalter Rauch, Lack und Fruchtzuckerln. Manchmal ist konventionell gar nicht so schlecht.

Preis: E 8,90, Bewertung: 2/5 (mäßig), bei Robertos Weinwelt, 4., Naschmarkt 28.


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