Bei Jörg am Berg

Judith Schwentner | Steiermark Stadtleben | aus FALTER 09/06 vom 01.03.2006

LOKALTIPP Nach weniger rühmlichen Pächterintermezzi wird im renovierten Stubenberghaus am Gipfel des Schöckl wieder bodenständig aufgekocht.

Der Schöckl gehört den Grazern. Bereits Generationen von Volksschülern wurden mit den Sagen, die sich um den geliebten "Hausberg" ranken, behelligt, durften bei Wandertagen erfahren, dass da oben nicht nur sehr weit häufiger die Sonne scheint als im ewig grauen Grazer Becken, sondern dass es sich bei steigender Höhe auch ganz gut durchatmen lässt. Den Schöckl mag man eben: Bergfexe wie Spaziergänger, Seilbahnfahrer, Paragleiter, Sommer-und Winterrodler, Sonnenanbeter und Skifahrer treffen sich sonntags auf der Terrasse des ehrenwerten Stubenberghauses und tanken Sonne und Luft für eine weitere Woche im Grazer Einheitsgrau.

Was über lange Zeit als Grazer Naturgesetz erschien, nahm durch die Renovierung des 1890 errichteten Stubenberghauses jedoch ein vorübergehendes Ende. Zwar hat sich das schöne, alte Schutzhaus in dieser Zeit architektonisch

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