WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 10/06 vom 08.03.2006

Tür und Tor

Der Übersetzungsvorgang wird hier zum Träger ambivalenter Condition humaine: Der Versuch, die eigene Beschränkung zu transzendieren (Musik zu werden, zu fliegen, den Sturz durch die Zeit aufzuheben ... sich den Tod zu Eigen zu machen), erfordert die Entwicklung von Techniken der Objektivierung und öffnet damit den Technologien Tür und Tor zum Körper. Auf diesem Paradox fußen jede Lehranstalt und jeder Staat ebenso wie die weichen Gleichschaltungsmechanismen der Konsum-und Bildindustrien - und natürlich auch die Produktionsverhältnisse des Theaters.

Das Max Reinhardt Seminar informiert über das Musik-Theater-Projekt "0° C".

Null Komma Josef

Kein Alkohol bis Ostern oder Pfingsten, auch kein Zucker und keine Naschereien. Und wenn geht - auch kein Sex.

"Top-Gastronom" Heinz Hanner verrät im Kurier seine Pläne für die Fastenzeit.

Wenn die Polizisten Trauer tragen

Diesen Hingang betrauert sogar die Polizei. Heinz-Werner Schimanko, der am 22. November 2005 an Herzversagen starb, wird von der innenstädtischen Ordnungsmacht ernstlich vermisst. "Er war einer der anständigsten Menschen der Stadt", heißt es da über den König der Nächte. "Ein feiner Kerl."

Laut News hat die Wiener Polizei H.W. Schimankos Tod Monate später noch nicht verwunden.

John, einst und jetzt

Je preiser gekrönt, desto durcher gefallen;

Der John der Woche? Ja, aber der Satz geht noch weiter:

dies sprachspielerische Verdikt des unvergessenen Kritikerkollegen Hans Weigel findet immer wieder neue Opfer.

Wir lernen daraus: Es gab schon vor Rudolf John Kritiker, die das Sprachspiel nicht halten konnten. Aber John kann's selber auch noch:

Diesmal, fürchte ich, gehört jener Film dazu, dem man den heurigen Goldenen Bären (der Berlinale) aufgebunden hat.


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