Inspektor gibt's doch!

Kultur | Drehli Robnik | aus FALTER 10/06 vom 08.03.2006

FILM In "The Pink Panther" brilliert Steve Martin als Inspektor Clouseau beim Ruinieren von Polizeiroutinen, Möbeln und der englischen Sprache.

Stöp! In sö nème of sö liöuh!", ruft er bei der Festnahme eines Mörders. Am Tatort entgeht seinem Scharfsinn nicht, dass der Körper des Ermordeten mysteriöserweise genau in einen auf den Boden gezeichneten Umriss gefallen ist. Und beim Verhör eines Verdächtigen praktiziert er die alte "Good Cop, bad Cop"-Methode, bis man ihm erklärt, dass dazu üblicherweise zwei Cops notwendig sind.

Der Mann ist Inspektor Clouseau, und "The Pink Panther" setzt den 1964 von Regisseur Blake Edwards mit Peter Sellers begonnenen Krimikomödienzyklus auf hohem Niveau fort. Shawn Levys Film fungiert als eine Art Prequel zur Serie, als Fußnote zum retrospektiven Sellers-Kult, auch als Crossmarketingvehikel für die schon an Austin Powers' Seite bewährte Beyoncé Knowles und nicht zuletzt als Salü an die kommende Fußball-WM (samt Mord während des Semifinales).


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