Triumph der Niedlichkeit

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 10/06 vom 08.03.2006

MUSIK Der im deutschsprachigen Raum weltberühmte New Yorker Adam Green hat auch mit "Jacket Full of Danger" die Lacher auf seiner Seite.

Workaholic sei er keiner, meint Adam Green und wundert sich über Leute, die sich ihrerseits über seine Produktivität wundern. Lieder zu schreiben sei schließlich sein Job und ein Jahr ohne Platte daher ein verlorenes Jahr. In den 13 Monaten, die zwischen "Gemstones" und seinem vierten Soloalbum "Jacket Full of Danger" liegen, hätte man ausreichend Zeit zum Hören der Platte gehabt, meint der 24-jährige New Yorker. "Was kann ich denn dafür, dass die Musikindustrie heute ganz andere Standards vorgibt? Früher war es völlig normal, zumindest ein Album pro Jahr zu machen."

Der charmante Kuschelbube mit der so gar nicht zu seinem Äußeren passenden Brummbärstimme hat natürlich Recht - und eigentlich waren diese 13 Monate ohnehin schon fast zu lange, um seinen Glanz aufrechtzuerhalten. So euphorisch "Gemstones" nämlich bei seiner Veröffentlichung


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