AUFGEBLÄTTERT

Kultur | Martin Lhotzky | aus FALTER 10/06 vom 08.03.2006

Bei einer verdeckten Operation der schottischen Polizei läuft einiges schief. Ein Agent und zwei Nutten sterben, in Notwehr erschießt Detective McLeod drei Gangster, aber deren Boss entkommt. Die Aktion wird abgebrochen, doch McLeod adoptiert den neunjährigen Sohn eines der toten Mädchen. Das hätte sie lieber bleiben lassen sollen, wie schon der Romantitel "Wer einmal Gutes tut" andeutet, denn nicht nur der Gangsterboss kann sie so aufspüren, auch ihre Vergangenheit in Belfast holt sie und ihre Familie ein. Manda Scott, sonst bekannt für historische Romane um blutrünstige Keltinnen, verquickt in diesem Thriller Nordirlandkonflikt, Drogenhandel und Prostitution, was zwar packend und glaubhaft erzählt, aber doch auch ein bisschen zu viel des Guten ist.

Nahezu ewig braucht es dafür, bis die Handlung von "Wer die Toten weckt" in die Gänge kommt. Inspector Fleming ist nicht nur Polizeichefin von Galloway, sie betreibt auch nebenbei eine kleine Farm. Als eine Seuche in der Gegend ausbricht,


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