Streifenweise

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 10/06 vom 08.03.2006

RENOVIERUNG Das Filmcasino ließ seine Fünfzigerjahre-Architektur behutsam aufmöbeln und sieht jetzt wieder richtig elegant aus.

Gelegenheitsbesucher des Filmcasinos haben es beim schnellen Hinschauen womöglich gar nicht wirklich bemerkt: Das Kino im Fünften war zuletzt schon etwas schmuddelig. Die samtbezogenen Wände im Saal waren abgewetzt, das Licht - nicht nur bei Filmvorführungen - immer schon etwas düster, weshalb wahrscheinlich auch noch nie jemandem die Deckenbemalung der Künstlerin Johanna Kandl aufgefallen ist. Nur zum Beispiel.

Das Kino sei jedenfalls zuletzt optisch schon "ziemlich an der Grenze" gewesen, meint Filmcasino-Programmchef Hans König. Die Betreiber ließen ihr Lichtspielhaus mit der markanten Fünfzigerjahre-Architektur deshalb in den vergangenen Monaten von den Architekten Daniela Zobel und Wolfgang Reder sanft aufmöbeln. Diesen Donnerstag feiert man den Renovierungsabschluss mit einer Galavorstellung samt anschließender Party. Wobei sich weder Filmcasino-noch


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