PLANEN FÜR DIE GESELLSCHAFT

Architekturdiskussion

Steiermark Kultur, FALTER 10/06 vom 08.03.2006

Günter Koberg ist Mitglied der Plattform Architektur, der Vereinigung aller in Graz tätigen Architekturinstitutionen. Damit ist er auch maßgeblich an Planung und Organisation für das projekt A-graz beteiligt. Der Falter sprach mit ihm über Wohnbau, Stadtplanung, die Paradefamilie und Urängste.

Falter: Drei Jahre nach der Kulturhauptstadt 2003 kommt die Standortdiskussion wieder, diesmal unter dem Motto Architektur. Wird diese Debatte von Architekten bewusst betrieben, um die eigene Sache zu promoten?

Günter Koberg: Einerseits sind die Kassen leer. Und andererseits kann man nicht darin verharren zu sagen, die Kassen sind leer, wir tun nichts. Die Stadt Graz weiß genau, dass die Schuldenmisere nicht ausschließlich als Schuldenmisere zu sehen ist, sondern dass das auch mit der Wohnbaumisere, mit der Stadtplanungsmisere und der Frage zu tun hat, wo die Menschen wohnen, die nicht hier geboren und zugewandert sind. Letztlich fallen alle diese Themen in den Bereich Architektur. Vor allem,

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