Mani pulite

Extra | Martin Droschke | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

ITALIEN In "Der schnellfüßige Achilles" feuert Stefano Benni ein satirisches Geschoß gegen das Berlusconi-Regime ab.

Der Hinweis darauf, keinen Fernseher zu besitzen, scheint Stefano Benni wichtig zu sein. Der außerhalb seiner Heimat wenig bekannte Schriftsteller gilt als einer, der sich um keinen Preis dem neoliberalen Geist Italiens unterwerfen will. Als Kolumnist schreibt er regelmäßig im Politmagazin Panorama und in der Tageszeitung Il Manifesto. Seine Romane, die Berlusconi, den verhassten Klassenprimus der Globalisierung, und dessen US-amerikanischen Bruder im Geiste, Georg Bush, in die satirische Mangel nehmen, sind in Italien Bestseller. Benni träumt, wie er im sagt, "ganz normal: von einer Wirtschaftsordnung, in der die Welt allen gehört, nicht nur der Wall Street".

"Die Simpsons sind lustig, aber ihr Witz hat nur einen kurzen Atem. Ich denke, dass mein Schreiben mit TV-Formaten nichts gemeinsam hat", verwehrt sich Benni ein wenig gegen den Vergleich seiner Romane mit Matt


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