BILDERBÜCHER

Feen, Flonx & Frederick

Extra | Gerhard Stöger | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

Florian Norbert Xaver Müllheimer, kurz: Flonx, ist vermutlich ein wichtigtuerischer Streber, womöglich aber auch nur ein kleiner Loser, der sich in eine Fantasiewelt flüchtet. Er kann jedenfalls alles: Luft essen, fliegen, übers Wasser laufen, unter wilden Tieren leben, den Wind anhalten und so laut schreien, dass sie die Stille fürchtet. "Ich bin Flonx" hat zwar kaum Text zum Vorlesen, überzeugt dafür aber umso mehr durch seine ebenso farbprächtigen wie fantasiereichen Illustrationen.

Diese sind im Falle von "Hexenfee" derart düster und gruselig, dass sie kaum Lust auf die sehr schöne Geschichte machen. Rosemarie hat genug vom langweiligen Leben als adrette kleine Fee und beschließt gegen den Willen ihrer Mutter eine Hexe zu werden. Der Bruch mit den Konventionen zieht diverse familiäre Dramen nach sich; am glücklichen Ende ist Rosemarie aber je nach Tageslaune Hexe oder Fee - eine Hexenfee eben - und ihre Mutter liebt sie in all ihrer Individualität.

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