Einstein junior

Eva Obermüller | Extra | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

KINDERFORSCHUNG Donata Elschenbroich behauptet, dass Neugier und Forscherdrang den Kindern angeboren sind.

Science is patience", meinte einmal der renommierte US-Physiker Richard Feynman. Nicht ganz so berühmt wie sein US-Kollege war der deutsche Physiker und Pädagoge Martin Wagenschein, der so wie Feynmann 1988 starb und ebenfalls meinte, dass es beim Naturforschen "Zeit wie Heu" gäbe. Deswegen sei besonders die Kindergarten-und Vorschulzeit dafür geeignet, folgert Donata Elschenbroich, die selbst im Gebiet der international vergleichenden Kindheitsforschung arbeitet.

Wie "echte" Wissenschaftler besitzen auch die Kinder einen Erkenntnisdrang und wollen nicht besichtigen, sondern begreifen, meint Elschenbroich in ihrem neuen Buch "Weltwunder", in dem es um "Kinder als Naturforscher" geht. Kinder erproben ständig die eigenen Kräfte, bewegen und untersuchen die Dinge. Sie fragen nach dem Warum, selbst wenn sie scheinbar sinnlose Handlungen durchführen, wie mit einem Löffel auf verschiedene

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