Freud lebt!

Lukas Wieselberg | Extra | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

PSYCHOANALYSE Anlässlich des 150. Geburtstags des Begründers der Psychoanalyse beschäftigen sich drei Bände mit der Vergangenheit und Gegenwart von Freuds Seelenlehre.

Die wiederholten Berichte vom Tod der Psychoanalyse waren doch einigermaßen übertrieben. Wenn man sie nicht als fertige Theorie und Praxis versteht, sondern als offenes Projekt, das sich in der Auseinandersetzung von Geistes-, Sozial-und Naturwissenschaften dem Unbewussten widmet, ist sie gerade in jüngster Zeit wieder auf dem Vormarsch.

Das würde Sigmund Freud vermutlich freuen, dessen Geburtstag sich am 6. Mai zum 150. Mal jährt. Zum festlichen Anlass schmücken sich die Verlage mit einer Vielzahl an Neuerscheinungen und hoffen, dass ihr Traum von hohen Auflagen im Sinne des Jubilars zur Wunscherfüllung wird. Die Palette reicht von Individual-und Familienbiografien (siehe Kasten) bis zu historischen Analysen und neuen interdisziplinären Reflexionen.

Nicht unbedingt zum schnellen Hineinschmökern empfiehlt sich Henri

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