Zustand USA

Extra | Stefan Apfl | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

USA Der Pulitzer-Preisträger James Risen gibt in "State of War" spektakuläre Einblicke in das Chaos der Bush-Administration.

Ein verwirrter russischer Wissenschaftler, der an einem kalten Februartag durch die Wiener Innenstadt irrt und im Auftrag der CIA mit fehlerhaften Bauplänen für eine Atombombe nach iranischen Mittelsmännern sucht. Eine CIA-Mitarbeiterin, die versehentlich dem falschen Agenten die richtigen Informationen über sämtliche US-Spione im Iran übermittelt und so die Geheimdienstarbeit im Achsenland des Bösen auf Jahre hinaus lahm legt. Das ist das Personal, das auf unterer Ebene US-amerikanische Weltpolitik betreibt - zumindest nach den Recherchen von James Risen.

In "State of War. Die geheime Geschichte der CIA und der Bush-Administration" stellt der renommierte New York Times-Journalist und Pulitzer-Preisträger aber nicht nur die Machenschaften des mächtigsten US-amerikanischen Geheimdiensts dar. Er beschreibt auch all jene Aktionen, Irrtümer und Machtverflechtungen,


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