Hämmer, zukunftsreich

Extra | Harald Zwilling | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

FUTUROLOGIE 22 österreichische Experten schauen in die Zukunft und erblicken dabei nicht viel Gutes.

Es ist auch schon wieder 25 Jahre her, dass sieben Studenten der kalifornischen Stanford-Universität Österreich besuchten. Gemeinsam mit drei Kollegen aus Wien interviewten sie damals 32 ausgewählte Intellektuelle, Führungskräfte und Entscheidungsträger zu ihren Erwartungen an das Österreich von 2005. Herausgekommen ist die 1983 im Orac Verlag veröffentlichte Studie "Österreich 2005, Einflüsse der mikroelektronischen Revolution".

Ein Vierteljahrhundert später erscheint nun die Fortsetzung dieser Untersuchung - nicht ohne die alten Ergebnisse zu evaluieren. Nach Ansicht der Autoren hätten sich vor allem die pessimistischen Prophetien erfüllt: Die schleichende Demontage der Sozialpartnerschaft habe den sozialen Frieden im Land nachhaltig gefährdet und zu einem Machtungleichgewicht zugunsten der Unternehmerseite geführt. Eine neoliberale Ellbogenideologie gebe im Land den Ton


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