Soldaten Gottes

Extra | Martin Lhotzky | aus FALTER 11/06 vom 15.03.2006

MITTELALTER Ein Jurist und ein Journalist fahnden nach den Spuren der Tempelritter in Österreich.

Von Burg zu Burg in Österreich", ein Donauland-Klassiker von Gerhard Stenzel, schildert die Sage von Burg Lockenhaus. Dort sei nach wie vor ein Kultraum der geheimnisumwitterten Mönchskrieger vorhanden, die sogenannte Templerbluthalle, wo noch bis vor kurzem ein angeblich immer wiederkehrender Blutfleck stolz präsentiert wurde. Und etliche Tempelritter seien bei der Verteidigung des Orts von Ungarn oder Mongolen gemeuchelt worden.

Urkundliche Belege für die Anwesenheit von Tempelrittern im östlichen Teil des alten Reichs gibt es hingegen kaum. Die Wahrscheinlichkeit für solche Funde ist auch nicht wahnsinnig hoch. Aber man wird ja noch nach Spuren suchen dürfen, dachten sich Ferdinand Neundlinger und Manfred Müksch, der eine Jurist, der andere Redakteur. Ganz recht, man darf!

Immerhin haben die nicht als Historiker ausgebildeten Verfasser sich der Mühe unterzogen, einige mittelalterliche


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